Hier ist ein Teil der Klasse zu sehen bei einem Konzert in der Schule - auf mich zeigt der Pfeil. Uns dirigiert Frau Gelz.

Als ich 2008 in die fünfte Klasse kam, war ich nicht gerade begeistert, sondern eher deprimiert. Ich fragte mich, wie mich meine Eltern in eine solche Bläserklasse schicken konnten. Ich hatte noch nie vorher ein Instrument gespielt und ich hatte kein gutes Gefühl. Aber schon bald habe ich das anders gesehen, ja, ich war sogar froh darüber!

Unser erster Tag in der 5. Klasse war schon ganz anders als der der anderen Fünferklassen. Wir haben vor allem über die Instrumente geredet. Am zweiten Tag haben wir welche ausprobiert.

Dann kam die Projektwoche, in der wir alle Instrumente ausprobieren durften.
Überall in der Schule hatten Herr Pink und Frau Gelz Stationen aufgebaut, an denen wir versuchen konnten, aus verschiedenen Blasinstrumenten ein paar Töne herauszuholen - das war gar nicht immer so einfach!
Danach mussten wir uns für ein Instrument entscheiden.
Ich habe mich für die Klarinette entschieden, weil sie mir einfach am besten gefallen hat - sie liegt gut in der Hand und mir gefällt ihr Ton.

Tja, und seitdem heißt es: Üben, üben, üben. Wir haben mehr Unterricht als die anderen Klassen, weil wir noch Proben und Auftritte haben. Aber was komisch ist: Eigentlich stört mich das nicht - meistens jedensfalls nicht. Gerade Auftritte: Vorher ist es Stress, üben, Lampenfieber. Aber wenn wir dann zusammen spielen, das ist einfach toll, und auch der Applaus der Zuhörer tut gut.
Und wir verstehen uns in der Klasse auch ziemlich gut, man hat einfach das Gefühl, dass man zusammengehört, auch wenn's mal Streit gibt.


Das bin ich bei einer Probe


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